Schule: Health.eduPLUS und COVID-19

Auch die schulische Situation ist durch COVID-19 in erheblichem Maß beeinflusst: Zunächst konnte nur zuhause gelernt werden, mittlerweile wechseln Schüler*innen wochenweise zwischen Home-Schooling und Präsenz-Unterricht in halber Klassenstärke.

Sportunterricht in Präsenz ist an den wenigsten Schulen möglich. Um den veränderten schulischen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen, hat Health.eduPLUS das Forschungsvorhaben in drei Punkten angepasst:

  • Kooperative Planungssitzungen zur gemeinsamen Entwicklung von didiaktisch-methodischen Maßnahmen mit dem Schwerpunkt auf kognitive Aktivierung und Gender werden in digitalen Videokonferenzen durchgeführt.
  • An einzelnen Schulen werden konzipierte Sportunterrichtseinheiten zusätzlich mittels einer virtuellen Sporthalle (blended-learning) angeboten, so dass Schüler*innen selbstständig zuhause Bewegungsaufgaben lösen und dies in den Präsenzstunden in der Schule reflektiert wird, mit dem Ziel der Förderung der sportbezogenen Gesundheitskompetenz.
  • Um einerseits mögliche Auswirkungen auf die Aktivität der Schüler*innen durch COVID-19 analysieren zu können, werden in dem standardisierten Fragebogen zur sportbezogenen Gesundheitskompetenz am Ende des laufenden Schuljahres zusätzlich Daten zum Aktivitätsverhalten während der COVID-19 Pandemie erfasst. Andererseits soll so u.a. erforscht werden, ob Schüler*innen mit einer höheren sportbezogenen Gesundheitskompetenz eher selbstverantwortliche Sport während der Corona-Beschränkungen treiben. Am Ende der Intervention wird die sportbezogene Gesundheitskompetenz dann ein letztes Mal erfasst, um auch die Auswirkungen der Intervention analysieren zu können.

www.capital4health.de

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FP2G.net
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